Value Investing Scanner — Planung

Die Idee

Ich bin Value Investor und suche immer wieder nach Aktien, die einen prima Cashflow in Form von Dividenden liefern, ein gutes Steigerungspotenzial aufweisen, und dazu noch günstig zu haben sind. Dazu werte ich eine Reihe von Daten aus. Diese bekomme ich zum Großteil aus dem Internet bzw. aus den Geschäftsberichten der Unternehmen. Insgesamt muss ich für diese Untersuchungen eine Reihe von Daten zusammentragen. Danach entscheide ich, ob ich kaufe oder nicht.

Für Aktien, die sich bereits in meinem Depot befinden, muss ich auch hin und wieder Untersuchungen anstellen, zu denen ich entsprechende Daten zusammentrage. Daraus resultieren Entscheidungen, ob ich die Aktie weiterhin halte oder verkaufe.

Ich möchte diesen Prozess so weit wie möglich automatisieren.

Die gewünschte Lösung

Ich möchte eine ISIN eingeben und bei „Go!“ ein übersichtlich aufbereitetes Datenblatt mit allem, was ich wissen will, erhalten.

Ich werde viele Aktien zu verschiedenen Zeitpunkten untersuchen. Deshalb sollen die Datenblätter nicht alle in der gleichen Excel-Datei angelegt werden. Ich möchte eine Datei pro Aktie (ISIN). In dieser werden mit Datum versehene Datenblätter angelegt. Die „Scanner-Maschine“ möchte ich in einer gesonderten Excel-Datei mit Makros haben.

Der Scanner bekommt ein Tabellenblatt mit grundlegenden Einstellungen und eins mit einer Vorlage für ein Datenblatt. Nach dessen Vorbild werden dann die Datenblätter in den Excel-Dateien zu den einzelne Unternehmen angelegt.

Wie fange ich an?

Variante 1: Ich könnte nun direkt anfangen, dass so zu bauen, wie ich die gewünschte Lösung beschrieben habe. Gleich das ganze Gerüst bestehend aus einer „zentralen“ Datei mit Makro und Einstellungen und der ganzen Logik der geordneten Datenablage usw., und das dann Stück für Stück ausprogrammieren.

Variante 2: Ich könnte mir aber auch überlegen, was das Wichtigste an der ganzen Sache ist und damit beginnen. Das ist relativ einfach: Das Wichtigste ist das Datenblatt, das bei vorgegebener Aktie (entsprechender ISIN) auf Knopfdruck gefüllt wird.

Ich muss sagen, dass mir Variante 2 viel besser gefällt. Ich erstelle zunächst nur eine Excel-Datei mit einem Datenblatt, das nach Eingabe einer ISIN auf Knopfdruck mit den gesuchten Daten gefüllt wird. Um das ganze Drumherum der Trennung von Code und Daten und deren Ablage kümmere ich mich später. Ich kann die erste minimale Lösung ja gleich so bauen, dass das später erweitert werden kann, ohne alles umzustoßen.

Der Vorteil dieser Idee gegenüber der in Variante 1 besteht darin, dass ich sehr schnell etwas praktisch Nutzbares haben werde, auch wenn es noch nicht perfekt ist. Pareto lässt grüßen. (Pareto-Prinzip in Kurzform: Mit 20% des Aufwands schafft man 80% des Ergebnisses.)

Also beginne ich mit einer Excel-Datei, die ein Tabellenblatt enthält, das „auf Knopfdruck“ gefüllt wird.

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