Value Investing Scanner — der erste Entwurf

Der erste Entwurf besteht aus einer einzigen Excel-Datei (xlsm), Diese enthält ein Tabellenblatt für die Daten, ich nenne es „Datenblatt“, und ein Hilfsblatt zur Durchführung von Web-Abfragen, das nenne ich „Web“. Weiterhin kommt ein Makro mit dem sprechenden Namen „HolDieDaten“ dazu. Es enthält die grundlegenden Funktionalitäten. Weiter ausbauen bzw. umstrukturieren (Trennung von Code und Daten bzw. geschicktere Datenablage usw.) werde ich erst in einer der späteren Versionen.

Vorüberlegungen zu diesem Projekt hatte ich hier beschrieben: Value Investing Scanner — Planung.

Ich verwende in diesem ersten Entwurf als Datenquelle ausschließlich ariva.de. Dort sind meistens recht weit zurückreichende Daten verfügbar. Nach groben Überlegungen, welche Daten ich wie von dort „abholen“ kann, habe ich die erste Fassung des Datenblattes entworfen und während der Programmierung des Makros verfeinert. Ich zeige hier das Resultat, wie das ausgefüllte Datenblatt nach dem Lauf des Makros aussieht. Als Beispiel verwende ich die Adidas-Aktie.

Und hier noch der Rest mit ein paar Zusammenfassungen, wenn man weiter nach unten scrollt:

Nur die beiden gelb hinterlegten Zellen mit Bezeichnung und ISIN sind manuell einzugeben. Dann wird das Makro „HolDieDaten“ gestartet. Wenn’s gut gelaufen ist, ist danach der Rest ausgefüllt. Die leere Datei, mit der man beginnt, sieht so aus:

Der Aufbau der Excel-Tabelle

Die Excel-Tabelle „Datenblatt“ funktioniert wie eine Art Formular. Später soll sie dann als Vorlage zum Anlegen neuer Blätter verwendet werden. Einigen Zellen habe ich Namen gegeben. Der Zweck davon besteht darin, dass ich diese Zellen im Programmcode des Makros direkt über den Namen anspreche. Dadurch kann ich später am Tabellenblatt Änderungen vornehmen, z.B. Zeilen einfügen o.ä., ohne den Programmcode ändern zu müssen. In der folgenden Abbildung zeige ich einen Ausschnitt des Blattes, in das ich zur Veranschaulichung ein paar der Namen hineingeschrieben habe.

Das Makro

Bisher habe ich den ganzen Code einfach hintereinander in ein Makro „HolDieDaten“ geschrieben. Die einzelnen logischen Blöcke (Funktionseinheiten) darin sind:

  • Konstanten zur Ariva-Seite
  • Die Daten-Map (Welche Daten kommen wohin?)
  • Die Formel-Zellen, die automatisch fortzuschreiben sind
  • Vorbereiten der Web-Abfrage
  • Abrufen der benötigten Web-Seiten und Übertragen der Daten aufs Datenblatt
  • Formeln bis zur Spalte mit dem letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr fortschreiben
  • Aktuellen Aktienkurs plus heutiges Datum eintragen
  • Überflüssige Spalten zu Jahren ohne Daten aus der Übersicht löschen
  • Das Hilfsblatt mit der Web-Abfrage säubern

Weil es sich doch um etliche Code-Zeilen handelt, stelle ich sie nicht hier direkt dar, sondern habe eine PDF-Datei mit dem kommentierten Makro-Quelltext erzeugt. Hier ist er: Quelltext des Makros.

Die nächsten Schritte

Das Herzstück des Projektes ist damit schon recht weit gediehen. Damit ist dem Pareto-Prinzip ganz gut genüge getan. Für die nächste Version plane ich folgende Features:

  • Das automatische Leeren des Datenblattes. Zunächst brauche ich das als Hilfsprogramm zum Testen. Ob das in der späteren Version noch gebraucht wird, weiß ich noch nicht. Deshalb wird das in eine Extra-Funktion gesteckt.
  • Diagrammdarstellungen: Zu den Zusammenfassungen im unteren Teil des Tabellenblattes soll jeweils ein Säulendiagramm automatisch erstellt werden. So bekommt man sehr schnell einen Eindruck vom Verlauf einiger Kenngrößen über die letzten Jahre.

Das Auseinandernehmen von Code und Daten, sowie die Datenablage werde ich erst in einer späteren Version umsetzen.

Ein Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.