Fragen und Antworten zum Levermann-Tool

zuletzt aktualisiert: 02.01.2019

  • Alte Fragen, die schon seit langem irrelevant geworden sind, entfernt.
  • Neues zu 2. Trouble mit Fremdwährungen
  • Neues zu 5. Indexzuordnung

1. Warum erfolgt eine kombinierte Abfrage der EPS-Werte aus finanzen.net (für die vergangenen Geschäftsjahre) und marketscreener (für die Schätzungen zum aktuellen und nächsten) und nicht einheitlich? Das wäre doch eigentlich konsistenter.

Antwort: Nur bei marketscreener hat man neben den aktuellen Schätzungen sofort Werte dafür, wie hoch die Schätzungen in der Vergangenheit ausfielen. Das wird zur Ermittlung der Gewinnrevision gebraucht. So lässt sich dieses Kriterium auch für gerade erst neu betrachtete Aktien ermitteln. Würde man nur auf die bei finanzen.net angegebenen Schätzungen zurückgreifen, müsste man erst die nächsten Bewertungen abwarten, um zur Ermittlung der Gewinnrevision zwecks Vergleich auf die Schätzungen der Vergangenheit zurückgreifen zu können. Die Schätzungen von finanzen.net sind hier also die zweitbeste Wahl. Sie werden nur dann verwendet, wenn es bei marketscreener keine Schätzungen gibt. Andererseits könnte man noch auf die Idee kommen, immer alle EPS-Daten von marketscreener zu nehmen. Das ist nicht so eine gute Idee, da bei finanzen.net zu mehr Aktien Daten existieren als bei marketscreener.

2. Trouble mit Fremdwährungen. Bei Aktien mit Fremdwährung wird der aktuelle Kurs zwar in der richtigen Währung ausgelesen, die historischen Kurse scheinen aber „irgendwie“ falsch zu sein, es sind z.B. EUR-Kurse. Dadurch kommt die Berechnung der 6-Monats-Entwicklung bzw. 1-Jahres-Entwicklung durcheinander usw.

Antwort: Dann stehen in der Aktienliste (Tabellenblatt „Aktien“) unter „URL-Teil hist. Onvista“ noch die Ids von deutschen Börsen (XETRA, Frankfurt o.ä.), wo die Notierungen bekanntlich in EUR erfolgen.

02.01.2019: Bisher musste man durch manuelles Eintragen der richtigen Währung in die Aktienliste (Tabellenblatt Aktien) dafür sorgen, dass die richtige Währung verwendet wird. Ab jetzt ermitteln die L-Makros auch die richtige Währung. Es genügt also, die ISIN einzutragen und dann eines der Makros L1 bis L3 zu starten. Es wird jeweils diejenige Währung eingetragen, die bei finanzen.net auf der Seite mit den Daten aus Bilanz/GuV steht. Danach werden dann auch die Börsen zur passenden Währung automatisch zugeordnet.

Mein Tool arbeitet vor allem mit EUR, CHF, USD und GBP. Diese Einschränkung deshalb, weil aus den verwendeten Datenquellen für weitere Währungen nicht viel herauszuholen ist. Wer trotzdem Aktien anderer Fremdwährungen, z.B. CAD oder AUD verwendet, wird feststellen, dass dann in den Bewertungen einige Punkte offen bleiben.

3. Warum läuft Das Excel-Tool erst ab Office 2010? Ich habe eine frühere Version. Da funktioniert … nicht. (Setze ein, was du willst.) Kann man das nicht auch unter … zum Laufen bringen?

Antwort: Lies die Frage bitte noch einmal, lass sie auf dich wirken und beantworte sie dir dann selbst.

12.12.2017: Inzwischen hat mir jemand netterweise mitgeteilt, dass er das Excel-Tool unter Office 2007 laufen lässt und es problemlos funktioniert.

4. Es kommen viel zu große Werte für RoE, EBIT-Marge und Eigenkapitalquote oder sonstwie seltsame Zahlenwerte heraus. Was kann ich dagegen tun?

Gegen dieses Problem habe ich bisher bereits eine Menge Vorkehrungen getroffen, die für die meisten Konstellationen richtig funktionieren.

Ich kann das aber nicht zu 100% garantieren. Das Ganze scheint noch von der Version abhängig zu sein. Vor allem wenn im Betriebssystem ein Zahlenformat, z.B. englisch bzw. amerikanisch, und innerhalb von Excel ein anderes, z.B. deutsch eingestellt ist, kann es hier zu Durcheinander kommen.

Bei manchen Aktien ordnen die Listen-Makros (L1_~, L2_~ sowie L3_~) nicht die richtige Benchmark zu. Warum nicht und wie kann ich das korrigieren?

In den L-Makros sind nicht alle Indizes berücksichtigt. Die L-Makros sind einfach nur eine Arbeitserleichterung und sollen dir nicht das Denken abnehmen. Du kannst natürlich in der Aktienliste (Blatt „Aktien“) in der Spalte „Benchmark“ den richtigen Index eintragen. Zusätzlich ist unter „Benchm. URL-Teil hist. OnVista“ die richtige ID für die historische Kursabfrage bei OnVista einzutragen.

Wie bekommst du diese ID zu einem vorgegebenen Index heraus? Suche den Index bei OnVista. Scrolle gleich auf der ersten Seite nach unten. Dort findest du einen Abschnitt „Historische Kurse zum…“. Dort siehst du auch gleich, ob es bei OnVista überhaupt historische Kurse zu diesem Index gibt. Falls nicht, macht es keinen Sinn. Klicke auf den Button „Anzeigen“ unter diesem Bereich, so dass sich ein Popup öffnet. In dessen Adresszeile findest du hinter notationId= vor dem nächsten & die ID, die du benötigst.

02.01.2019: Es gibt nun ein Makro L5_Benchmark_zuordnen, das die Sache etwas erleichtert.